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ALUMINIUM 2020 13. Weltmesse & Kongress
6. – 8. Oktober 2020
Messe Düsseldorf

Pressemitteilungen

Recycling-Aluminium wird immer wertvoller

29.08.2018
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Fachmesse ALUMINIUM 2018 zeigt Potentiale

    

Aluminiumrecycling gewinnt weltweit als Rohstoffquelle an Bedeutung. Bereits heute zählen Aluminiumschrotte zu den wirtschaftlich wertvollsten Sekundärrohstoffen. Weltweit werden rund 20 Prozent des Aluminiumbedarfs über Alt-Schrotte gedeckt. Die neuesten Entwicklungen und Potentiale des Aluminiumrecyclings zeigt die ALUMINIUM – die weltweit größte Branchenveranstaltung – vom 9. bis 11. Oktober in Düsseldorf.

Seine Bedeutung nimmt in einer Zeit schrumpfender Rohstoffreserven und knapper, vor allem aber teurer Energie zu. Recyceltes Aluminium wird in Form von Guss- und Knetlegierungen hergestellt. Qualitativ gibt es keinen Unterschied zwischen Legierungen, die aus Primärmetall und solchen, die aus recyceltem Aluminium hergestellt sind.

Wichtige Rohstoffquelle

Für den Wertstoffkreislauf Aluminium ist die Schrottversorgung der Engpass. Denn Aluminium wird vornehmlich in Produkten mit langer Lebensdauer genutzt, z. B. in Bauanwendungen wie Fenster oder im Automobil. Fenster z.B. haben eine Lebensdauer von teilweise weit über 50 Jahren. So lange muss gewartet werden, bis die Schrotte in den Kreislauf zurückgeführt werden. Nicht zuletzt deshalb sind rund 75 Prozent des jemals produzierten Aluminiums immer noch im Gebrauch und stehen somit dem Recycling noch nicht zur Verfügung.

Lange bevor die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung breit diskutiert wurde, hat die globale Aluminium-Industrie ihren Werkstoff bereits in einem weitgehend geschlossenen Kreislauf von Metallgewinnung, -verarbeitung, -nutzung und -rückgewinnung geführt. Die produktbezogenen Materialkreisläufe von der Gewinnung über die Verarbeitung und Nutzung bis hin zur Rückgewinnung des Metalls sind heute schon weit geschlossen – je nach Anwendungsmarkt. Dies gilt schon immer für langlebige Anwendungen bei Automobilen oder Gebäuden – mit Recyclingraten von rund 95 Prozent – und inzwischen auch für relativ kurzlebige Produktanwendungen in der Verpackung. Hier sind Recyclingraten von mehr als 80 Prozent in Deutschland erreicht, im EU-Raum steigen die Verwertungsquoten kontinuierlich.

Die Aluminiumbranche ruht sich auf diesen Erfolgen keineswegs aus, sondern arbeitet weiter daran, die bestehenden Lücken in der Kreislaufwirtschaft weiter zu schließen. Um den Rohstoff in Deutschland noch intensiver zu verwerten, investieren deutsche Aluminiumbetriebe in den Ausbau der Recyclingkapazitäten und greifen dabei auf modernste Anlagentechnik zurück.

Altschrotte decken 20 Prozent des Aluminiumbedarfs

Im Jahr 2016 fielen nach Schätzungen des International Aluminium Institute weltweit rund 17 Millionen Tonnen Aluminium-Altschrotte an. Dieses Aufkommen wird auf etwa 21 Millionen Tonnen im Jahr 2020 ansteigen. Das entspricht einem Anteil von mehr als einem Drittel der heutigen Weltproduktion von Hüttenaluminium. Heute werden weltweit rund 20 Prozent des Aluminiumbedarfs über Alt-Schrotte - also Metall aus Produkten, die ihren Zweck erfüllt haben - gedeckt. Neben den Alt-Schrotten sind Neu-Schrotte eine weitere Rohstoffquelle. Unter Neu-Schrotten versteht man beispielsweise die Verschnitte bei der Halbzeugproduktion, Angüsse aus den Formgießereien oder Späne aus der mechanischen Bearbeitung von Halbzeugen und Produkten. Dabei gilt zunächst: Ein steigender Aluminiumbedarf führt zu einer größeren Nachfrage an Halbzeugen, was ein höheres Schrottaufkommen zur Folge hat. Außer, es gelingt durch Prozessoptimierungen, den Anfall an Schrotten zu reduzieren. Das wird soweit möglich auch umgesetzt. Schließlich ist es im eigenen betriebswirtschaftlichen Interesse. Mehr Schrott bedeutet weniger Produkt und damit eine ineffizientere Produktion.

Aluminiumschrotte zählen zu den wirtschaftlich wertvollsten Sekundärrohstoffen. Ihre Rückgewinnung und Wiederverwertung schont Ressourcen und leistet einen wichtigen Beitrag, den Anstieg an Treibhausgasen zu begrenzen. Schon deshalb ist es im ureigenen Interesse der Aluminiumindustrie, vorhandene Schrotte zu nutzen. Am Ende der Nutzung von Aluminium-produkten – sei es aus dem Bauwesen, dem Verkehr oder der Verpackung – gilt es daher, diese Produkte durch entsprechende Erfassungssysteme – Altautoverwertung, Aus- und Rückbau, Pfandsysteme bzw. Wertstofftonne – im Wertstoffkreislauf zu halten.

Gerade durch den Megatrend „Leichtbau“ wird mehr und mehr Aluminium nachgefragt und zu unterschiedlichsten Produkten verarbeitet, die es später nach Gebrauch wieder als wertvolle Ressource im Wirtschaftskreislauf zu halten gilt. Der Pool an Aluminium-Schrotten wird stark anwachsen und damit auch die Anforderungen steigen, die an die Aufbereitung und Sortierung einerseits und den Metallhandel als Zwischenglied zwischen Erfassung und Einschmelzen insbesondere von Altschrotten andererseits zukommt.

Recycling-Pavillon auf der ALUMINIUM 2018

Die neuesten Entwicklungen und Potentiale des Leichtmetall-Recyclings zeigt vom 9. bis 11. Oktober die Fachmesse ALUMINIUM in Düsseldorf, die weltweit größte Branchenveranstaltung der Aluminiumindustrie. Dem Thema Recycling widmet die Messe dabei eine eigene Ausstellungsfläche. Insgesamt werden rund 1.000 Aussteller und 27.000 Besucher aus 100 Nationen erwartet. Die Ausstellungsfläche wächst in diesem Jahr auf 80.000 Quadratmeter an – Rekord und ein deutliches Zeichen für die aktuelle Dynamik in der Aluminiumindustrie.

In sechs Messehallen präsentieren Global Player, Spezialisten und junge innovative Unternehmen das komplette Sortiment der Branche, von der Aluminiumproduktion über Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung bis hin zu Halbzeugen, Endprodukten und Recycling.

Neben der Aluminium herstellenden und verarbeitenden Industrie stehen auch die Prozesse und Produkt-Innovationen für die wichtigsten Aluminium-Anwendungsindustrien im Fokus der Messe: Automobilbau, Maschinenbau, Bauwesen, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Verpackung und Schienenverkehr.

Veranstaltet wird die Messe von Reed Exhibitions mit Unterstützung des Gesamtverbandes der deutschen Aluminiumindustrie (GDA) und des europäischen Branchenverbandes European Aluminium.

www.aluminium-messe.com

   


   

Termin:
9. - 11. Oktober 2018

Ort:
Messe Düsseldorf
Hallen 9 - 14
Stockumer Kirchstraße 61, 40474 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
09:00 – 18:00

Tickets:
Tageskarte: 29,00 EUR (Vorverkauf online) / 58,00 EUR (Tageskasse)
Dauerkarte: 41,00 EUR (Vorverkauf online) / 82,00 EUR (Tageskasse)

Informationen und Registrierung:
www.aluminium-messe.com


Download:

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