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ALUMINIUM 2020 13. Weltmesse & Kongress
6. – 8. Oktober 2020
Messegelände Düsseldorf

News Room

„Langfristig blicken wir optimistisch in die Zukunft“

05.04.2020
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Malte Seifert ist seit Oktober 2019 neuer Projektleiter der ALUMINIUM. Im Interview mit der Zeitschrift Aluminium Praxis informiert er über die Planungen zur ALUMINIUM 2020 in Zeiten der Corona-Krise und über neue Themen der diesjährigen Messe.

   

Herr Seifert, Sie sind seit einigen Monaten Projektleiter der ALUMINIUM 2020. Welchen Einfluss auf die Planungen der Messe im Oktober hat die Coronakrise?

Das Corona-Virus setzt im Moment der gesamten Wirtschaft extrem zu – und das rund um den Globus. Viele Industriebranchen stehen unter einem immensen Druck. Auch der internationale Messekalender ist derzeit kräftig in Bewegung. Wir nehmen die aktuellen Entwicklungen sehr ernst und verfolgen sie aufmerksam. Wie sich das auf die Messen in der zweiten Jahreshälfte und speziell auf die ALUMINIUM auswirkt, kann im Moment niemand absehen. Aber wie alle setzen wir unsere Hoffnungen darauf, dass sich die Situation so schnell wie möglich entspannt, damit wir der Aluminiumindustrie die Marktplattform zur Verfügung stellen können, die sie nun noch dringender benötigt als zuvor.

Wie ist derzeit die Stimmung bei den Ausstellern?

Viele blicken natürlich mit Sorge auf die weiteren Entwicklungen. Vor wenigen Wochen sah das noch anders aus, als wir bei der gebuchten Ausstellungsfläche eine neue Rekordmarke erreicht haben. Der Aluminiummarkt ist grundsätzlich ein Wachstumsmarkt. Aber wie er sich weiterentwickelt, werden wir in den kommen Wochen sehen und detailliert beobachten.

Lassen Sie uns trotz der Krise über die Messe sprechen. Was zeichnet die ALUMINIUM aus?

Die ALUMINIUM ist die wichtigste Treffpunkt und einer der größten Marktplätze der weltweiten Aluminiumindustrie. Vor allem aber hat die Messe eine zentrale Orientierungsfunktion. Der Austausch von Informationen und neuen Ideen findet hier statt. Die ALUMINIUM ist vor allem eine Messe für die Entscheider der Branche. Vor dem Hintergrund der Globalisierung hat sie damit eine zukunftsweisende Funktion.

Seit der Premiere vor 23 Jahren hat die ALUMINIUM eine fast bespiellose positive Entwicklung mit deutlichen Zuwächsen bei der Zahl der Aussteller genommen. Wie sehen Sie die weitere langfristige Entwicklung der ALUMINIUM?

Langfristig blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der Werkstoff Aluminium wird zu den Gewinnern im Rennen um nachhaltige und leichte Werkstoffe zählen. Die Klimaziele und die Reduktion von CO2-Emissionen werden nur mit einem größeren Einsatz von Aluminium möglich sein. Im Mobilitätssektor geht es nicht ohne, und auch im Bau- und im Verpackungssektor liegen noch große Potentiale. Für die ALUMINIUM gibt es noch viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Welche Trends gibt es in diesem Jahr auf der Messe zu entdecken?

Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die Themen Neue Mobilität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, der Bausektor und die additive Fertigung. Unter anderem werden wir deutlich machen, welchen Beitrag Aluminium für die Mobilität der Zukunft, Smart- und Mega-Cities und einen nachhaltigen Product-Lifecycle in vielen Anwendungen leisten kann. Die Verbraucher verlangen nach Produkten, die in effizienten und umweltfreundlichen Produktionsverfahren hergestellt wurden und die vollständig recycelbar sind. Hier liegt eine große Chance für den Werkstoff Aluminium. Weitere Themen werden die Vernetzung von Maschinen und die Potentiale des 3-D-Drucks aus Aluminium sein.

[…]

Lesen Sie das vollständige Interview mit Malte Seifert in der aktuellen Ausgabe der „Aluminium Praxis“ (www.alu-web.de/wp-content/uploads/2020/03/APR-4-2020-Screen-kl.pdf)


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