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ALUMINIUM 2020 13. Weltmesse & Kongress
6. – 8. Oktober 2020
Messe Düsseldorf

Pressemitteilungen

Abschlussbericht: ALUMINIUM bleibt weiterhin auf Wachstumskurs - Besucher aus 123 Nationen kommen nach Düsseldorf

11.10.2018
ALUMINIUM 2018 Abschlussbericht |

Düsseldorf. „Trotzdem“, es war das Wort, das in fast keinem Gespräch auf der diesjährigen ALUMINIUM fehlte. Denn die aktuellen handelspolitischen Auseinandersetzungen wie US-Strafzölle, Sanktionen gegen Russland und vereinzelte Engpässe in der Rohstoffversorgung änderten nichts daran, dass die globale Produktion und Nachfrage weltweit weiterhin wächst. Das unterstrich die ALUMINIUM 2018, die größer und internationaler war als jemals zuvor.

„Die ALUMINIUM ist eine Messe für das leichte Metall, aber ein Schwergewicht in ihrer globalen Bedeutung für die Branche. Gerade in Zeiten, in denen es zu Irritationen kommt und sich Märkte in Teilen neu formieren, können Messen eine zentrale Orientierungsfunktion im globalen Handel übernehmen“, resümiert Hans-Joachim Erbel, CEO Reed Exhibitions Deutschland, dem Ver­anstalter der ALUMINIUM.

Das erklärt auch, warum die Besucherzahl trotz der aktuellen Herausforderungen und Hindernisse im internationalen Handel stabil geblieben ist: „Hier kommt die Welt zusammen, da will einfach niemand fehlen“, so Hans-Joachim Erbel. Denn der Aluminium-Rush – darüber besteht bei allen Branchenvertretern grundlegende Einigung – wird weiter an Dynamik gewinnen.

Insgesamt zählte der Veranstalter 24.148 Fachbesucher (Vorjahr: 24.373). Ein Ergebnis, mit dem die ALUMINIUM nahezu auf den Punkt das bisherige Rekordergebnis der Vorveranstaltung erreicht hat.

Weiterhin steigende Internationalität

Egal ob aus Südafrika, den USA oder Brasilien, ob aus Japan, Neuseeland und natürlich aus Europa – Besucher aus 123 Nationen (Vorveranstaltung 108 Länder) machten die Messe zur „United Nations of ALUMINIUM“. Bemerkenswert hoch mit fast 20 Prozent ist der Anteil der Auslands­besucher, die aus Übersee nach Düsseldorf kamen. Damit stieg der Internationalitätsgrad von 58 auf 63 Prozent.

Globales Schwergewicht für das Leichtmetall

„Das ist ein Qualitäts-Maßstab für die weltweite Relevanz der ALUMINIUM, in der sich die Entwicklung der internationalen Märkte widerspiegelt“, so Olaf Freier, Event Director der ALUMINIUM, zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. Die ALUMINIUM unterstreicht damit ihre Funktion als globaler Handelsplatz.

Ein Bild, das sich mit dem auf Ausstellerseite deckt. Denn inzwischen kommen über zwei Drittel der Aussteller - insgesamt 664 Unternehmen – aus dem Ausland. Ein Plus von vier Prozent gegenüber der Vorveranstaltung.

Insgesamt waren auf der diesjährigen Weltmesse der Aluminiumindustrie 971 Aussteller vertreten. Angeführt wird die Liste der 54 vertretenen Nationen von Deutschland (307), es folgt Italien als zweitstärkste Ausstellernation (118), danach China (103), die Türkei (64), Spanien (32), Österreich gleichauf mit Spanien (32), die USA (29), die Niederlande (25), Frankreich und Großbritannien (mit jeweils 23 Ausstellern) sowie Kanada (19).

Nachfrage entwickelt sich weltweit dynamisch

Das Material der Zukunft hat mehr Zukunft vor sich als Vergangenheit hinter sich. „Der langfristige globale Trend beim Primäraluminium ist sehr positiv. Die Nachfrage dürfte Prognosen zufolge bis 2050 um 50 Prozent zulegen und bis zu 108 Millionen Tonnen erreichen. Das schnellste Wachstum sehen wir in asiatischen Ländern, allerdings ist Europa derzeit der zweitgrößte Markt für Primäraluminium und wird dies vermutlich bis mindestens 2050 bleiben. In den nächsten Jahrzehnten wird Europa nach unseren Schätzungen jährlich rund neun Millionen Tonnen Primäraluminium benötigen“, so Dr. Gerd Götz, Director General des europäischen Branchenverbandes European Aluminium.

Die Prognose deckt sich mit den Ergebnissen der repräsentativen Konjunkturbefragung, die im Rahmen der ALUMINIUM von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut erhoben wurden. Demnach erwarten 69 Prozent der mehr als 600 befragten Unternehmen, eine stark oder leicht steigende wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden vier Jahren. Lediglich sechs Prozent der Betriebe gehen von einer leichten Abschwächung aus. Der Rest erwartet zumindest einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf.

„Elektromobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder additive Fertigung – das sind einige der Megatrends, die der Aluminiumbranche in Zukunft weiteren Schub verleihen werden“, erwartet deshalb Christian Wellner, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie. Die deutsche Aluminiumindustrie sei für diese Herausforderungen gut gerüstet: „Bei uns werden die Produkte und Lösungen von Morgen (mit-)entwickelt“, so Christian Wellner zum Abschluss der ALUMINIUM.

Die kommende ALUMINIUM, 13. Weltmesse und Kongress, findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 in Düsseldorf statt.

www.aluminium-messe.com    


Hinweis: Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM - Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert.   




Stimmen zur ALUMINIUM:

  

„Die ALUMINIUM ist eine Messe für das leichte Metall, aber ein Schwergewicht in ihrer globalen Bedeutung für die Branche. Gerade in Zeiten, in denen es zu Irritationen kommt und sich Märkte in Teilen neu formieren, können Messen eine zentrale Orientierungsfunktion im globalen Handel übernehmen.“

Hans-Joachim Erbel, CEO Reed Exhibitions Deutschland GmbH, Veranstalter der ALUMINIUM.

   

„Internationalitätsgrad von 63 Prozent – das ist ein Qualitäts-Maßstab für die weltweite Relevanz der ALUMINIUM, in der sich die Entwicklung der internationalen Märkte widerspiegelt.“

Olaf Freier, Event Director der ALUMINIUM

   

„In den Sektoren Mobilität, Bau und Verpackung werden die Zahlen im Jahr 2050 um 55 Prozent, 28 Prozent bzw. 25 Prozent höher liegen als 2017. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Aluminium ist wirklich das Material der Zukunft.“

Dr. Gerd Götz, General Director, European Aluminium

   

„Elektromobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder additive Fertigung – das sind einige der Megatrends, die der Aluminiumbranche in Zukunft weiteren Schub verleihen werden.“

Christian Wellner, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie

   

„Aluminium liegt voll im Trend, speziell beim Thema E-Mobilität. De facto gibt es hier vielfach keine Alternative zum Werkstoff Aluminium. Deshalb eröffnet E-Mobilität eine Wachstumsperspektive für die gesamte Aluminiumbranche. Wir beispielsweise sind europäischer Marktführer für Batteriekühlungsprofile. Was den Messeverlauf anbelangt, können wir sagen: Alle Key-Accounts, insbesondere aus der Automobilbranche, waren hier. Die Gespräche finden auf Entscheider-Ebene statt und sind durchgängig hochkarätig.“

Frank Busenbecker, Geschäftsführer Erbslöh Aluminium GmbH

   

„Aus unserer Sicht war die ALUMINIUM 2018 sehr erfolgreich. Das spiegelte sich in der guten Stimmung wieder, die wir in den vielen Gesprächen mit unseren Kunden mitbekommen haben. Dazu hat sicherlich auch der Messeschwerpunkt „Digitalisierung“ beigetragen. Durch unsere Exponate auf dem Messestand haben wir gezeigt, dass das für uns nicht bloße Theorie oder Vision ist. Besonders freut es uns, wenn unsere Kunden uns das bestätigen und uns eine starke Position auf diesem Feld bescheinigen.“

Michael Schäfer, Senior Vice President and Head of Aluminium Business, SMS group GmbH

   

„Die ALUMINIUM ist für uns eine Leitmesse – mit einem tollen Fachpublikum aus Europa, dem Mittleren Osten und den USA. Die Qualität der Gespräche auf der Messe ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Der Sicherheitsaspekt in der Aluminiumindustrie tritt immer mehr in den Vordergrund. Und die Messe ist ein guter Marktplatz, um neue Kunden zu finden.“

Joerg Bodin, Export Sales Manager, JUTEC Hitzeschutz und Isoliertechnik GmbH

   

„Wir hatten die ganze Welt zu Besuch. Wir sehen in der Aluminiumindustrie auch in Zukunft gute Wachstumschancen. Vor allem in den Bereichen Luftfahrt und Automotive sehe ich gute Entwicklungschancen. Ein großes Potential sehen wir künftig in Nordamerika“.

Heiko Graf, Geschäftsführer, Graf Technik GmbH

   

“It’s three days, very intense, and offers the opportunity to meet a lot of people and achieve a great many things. Aluminium is going to gain importance in the future, e.g. in the automotive industries and various others. In my opinion, the future is bright.”

Dr. Huysein Yorucu, Executive Director, Alcomet AD

   

„Die ALUMINIUM ist für uns seit Jahren die wichtigste Messe. Man sieht es auch an der Zahl der Aussteller – die Messe wird immer größer: Es ist ein Muss hier dabei zu sein. Wir als AMAG finden hier hervorragende Voraussetzungen, um unsere Produkte auf dem Markt zu präsentieren.“

Leopold Pöcksteiner, Bereichsleitung Strategie, Kommunikation und Marketing, AMAG Austria Metall AG

   

“Every aluminium production company is facing similar challenges There is a trade war at the moment, but we at Assan Alüminyum see it as a short term development which is not going to affect our long term investment plans because we believe in the future of the industry. ALUMINIUM is our most important event our expectation here is to meet our existing customers here because we value long term relationships and develop our relations further.”

Derin Akersoy, Unit Manager, Marketing, Assan Alüminyum Sanayi ve Ticaret A.S.

   

“We feel very privileged to be join the show. This is a great Mekka for exchanging new ideas and innovations and Pryotek likes to be part of it. Our customers and everybody here is talking about how to get more productivity. Metal prices are pretty good right now and everybody is trying to go to a 120 percent capacity. We are focused on how to get more uptime, how to get more productivity out of our equipment, out of our products, how we get more life, less scrap – that seems to be all anybody wants to talk about.”

Don Z. Ting, President and COO, Pyrotek Inc.

      

„Ein großer Teil unseres Erfolgs ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass wir in den letzten 20 Jahren weltweit auf allen ALUMINIUM-Messen vertreten waren. Diese Messen haben einen großen Einfluss auf unser Geschäft und bieten wertvolle Möglichkeiten für die Interaktion mit einem breiten Spektrum der Aluminiumindustrie. Es ist der ideale Ort, um die Bedürfnisse potenzieller Kunden kennenzulernen und die Beziehungen zu unseren bestehenden Kunden zu verbessern. Langjährige Traditionen wie die ALUMINIUM stärken nicht nur die Branche, sondern vor allem die Beziehungen zwischen Lieferant und Kunde."

Alexander Daniker, CEO ASCONA GmbH

   

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Weitere Fotos: Online-Fotoarchiv ALUMINIUM 2018

   


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